Mit modernster Ausstattung, einem erfahrenen Team und der unmittelbaren Anbindung an das Krankenhaus St. Joseph-Stift bieten wir fortgeschrittene endoskopische Therapien direkt bei uns im MVZ an. Viele Eingriffe lassen sich dadurch schonend und ohne große Operation durchführen.
Je nach Befund können wir größere Polypen im Magen, Dünn- oder Dickdarm endoskopisch entfernen. Auch frühe Krebsstadien – zum Beispiel beim Barrett-Ösophagus – können endoskopisch behandelt werden. Bei bestimmten Krankheitsbildern wie dem Zenkerschen Divertikel stehen moderne endoskopische Verfahren zur Verfügung, die früher oft nur operativ möglich waren.
Der Vorteil für Sie: Diagnose und Therapie erfolgen bei uns aus einer Hand. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte, die Ihre Erkrankung diagnostiziert haben, führen in der Regel auch die endoskopische Therapie selbst durch. Das sorgt für Sicherheit, Kontinuität und einen reibungslosen Ablauf.
Aufgrund der Nähe zum Krankenhaus können wir Sie während und nach solchen Eingriffen optimal betreuen. Bei einzelnen Therapien sind ein bis zwei Übernachtungen im Krankenhaus sinnvoll, damit Sie nach dem Eingriff gut überwacht werden und sich sicher erholen können.
In enger Zusammenarbeit mit den Fachabteilungen des St. Joseph-Stifts gewährleisten wir eine umfassende Behandlung, sowohl ambulant als auch stationär – je nachdem, was medizinisch notwendig ist.
Polypektomie (Darm) – Entfernung von Darmpolypen während der Darmspiegelung, um Krebsvorstufen frühzeitig zu beseitigen
Polypektomie „piece-meal“ – Abtragung größerer Polypen in mehreren Abschnitten, wenn sie nicht in einem Stück entfernt werden können
EMR (endoskopische Mukosaresektion) – schonende Abtragung größerer Schleimhautveränderungen, häufig bei größeren Polypen oder frühen Tumoren
Frühkarzinom-Resektion – Abtragung sehr früher Tumorstadien (z. B. Barrett, frühes Magen- oder Darmkrebsstadium) endoskopisch statt Operation
Bougierung – schonende Dehnung einer Engstelle (z. B. Speiseröhre), damit Schlucken wieder besser möglich ist
APC (Argon-Plasma-Koagulation) – Verödung von blutenden Stellen oder oberflächlichen Veränderungen ohne Schnitt
Endoskopische Behandlung beim Zenker-Divertikel – endoskopisches Eröffnen des Divertikelstegs, um Schluckbeschwerden zu lindern – ohne Operation
Clip (Hämoclip/Endoclip) – kleine Klammern zum Stoppen von Blutungen oder Verschließen von Schleimhautdefekten
Injektionstherapie – Einspritzen von Medikamenten oder Flüssigkeiten (z. B. Adrenalin zur Blutstillung) zur Behandlung von Blutungen oder zur Vorbereitung einer Abtragung
Ligatur (Gummiband-Ligatur) – Hämorrhoiden-Behandlung durch Abbinden mit einem kleinen Gummiband, das Gewebe fällt nach einigen Tagen ab
Sklerosierung (Verödung) – Verödung kleinerer Hämorrhoiden oder Gefäßveränderungen durch Einspritzen einer speziellen Lösung